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Mittwoch, 8. März 2017

ILA mit dem Schwerpunkt Honduras erschienen

"Mit seinen 112 000 Quadratkilometern kommt Honduras auf etwa ein Drittel der Fläche Deutschlands, hat aber nur knapp neun Millionen EinwohnerInnen. Das zentralamerikanische Land sorgt seit vielen Jahren nur für Negativschlagzeilen.(...)


Montag, 30. März 2015

Buch: Grüner Kolonialismus in Honduras


Land Grabbing im Namen des Klimaschutzes und die Verteidigung der Commons


Ein Buch von Magdalena Heuwieser, erschienen im Promedia-Verlag im März 2015

Honduras – das weltweit am stärksten vom Klimawandel beeinträchtigte Land. Wie wirken sich dort gewisse ‚grüne‘ Klimaschutz-Projekte aus? Weshalb stoßen sie auf Widerstand?



Der Einsatz gegen Klimawandel braucht eine fundierte Kritik an falschen Lösungsstrategien.
Magdalena Heuwieser begibt sich auf Spurensuche zwischen Schein und Sein „grüner” Projekte. Das Buch entlarvt den Mythos der „Green Economy“ und zeigt Widersprüche, Gefahren und koloniale Muster einer Klima- und Umweltschutzstrategie auf, die zur „Finanzialisierung der Natur“ führt und von den eigentlich notwendigen Maßnahmen ablenkt. Es wird deutlich: Hinter technischen Namen wie REDD+ oder CDM verstecken sich hochpolitische Fragen.

Das einzige aktuelle deutschsprachige Sachbuch zu Honduras.
Die Autorin thematisiert den historischen und politischen Kontext dieses vergleichsweise unbekannten Landes, das sich seit dem Putsch 2009 in einem beschleunigten Strudel aus Abhängigkeiten, Repression und Neoliberalisierung befindet. Das Buch verschafft einen Überblick über Land Grabbing in Honduras (inklusive Modellstädte bzw. ZEDEs) sowie über den Widerstand sozialer und indigener Bewegungen und die Verteidigung der Territorien und Commons.


Mittwoch, 7. Mai 2014

Honduras-Broschüre "Wir waren unsichtbar - Honduras nach dem Putsch."

Die Broschüre "Wir waren unsichtbar" von 2011 ist nun auch online als download verfügbar.

"Wir waren unsichtbar" - PDF zum downloaden
  

Die Broschüre "Wir waren unsichtbar - Honduras nach dem Putsch. Perspektiven der Widerstandsbewegung." ist erschienen. Sie ist eine Gemeinschaftsproduktion der Lateinamerikanachrichten mit der Hondurasdelegation 2010. Bestellt werden kann die Broschüre bei elsal [at] oeku-buero.de für 2 € pro Broschüre + Versandkosten. 

Samstag, 6. Juli 2013

Honduras: Stimmen gegen den Ausverkauf des Landes


Foto-Interview-Buch, Din A5, 90 Seiten



HONDURAS – Selten schafft es das kleine zentralamerikanische Land in die internationalen Schlagzeilen. Da muss schon ein gewaltiger Hurrikan wie Mitch daherkommen und Millionen Menschen obdachlos machen, ein Staatspräsident im Pyjama aus dem Amt geputscht werden wie 2009 Manuel Zelaya oder bei einem Gefängnisbrand müssen mehr als 350 Insassen sterben wie 2012 in Comayagua. Solche Ereignisse werfen für Tage oder Wochen kurze Schlaglichter auf Honduras, ohne dass dabei jedoch politische Hintergründe geliefert werden. Ebenfalls herumgesprochen hat sich, dass Honduras die unrühmliche Statistik der Morde pro Einwohner anführt und dass gewalttätige Jugend- und Drogenbanden Angst und Schrecken verbreiten. 


Mittwoch, 10. April 2013

Broschüre/Boletin - El acaparamiento de tierras y bienes comunes


Infobroschüre über Megaprojekte, Landraub und Widerstand in Honduras.
In Spanisch - März 2013

Boletin informativo sobre megaproyectos, el acaparamiento de tierras y la defensa de los territorios en Honduras.
en español - marzo 2013

Download boletin - formato PDF

Download boletin - formato PDF para imprimir

Donnerstag, 1. März 2012

Neue ila mit Schwerpunkt zu Honduras erschienen

Liebe Freundinnen und Freunde,

soeben ist die Februar-Ausgabe der Zeitschrift "ila" erschienen, die sich mit der Lage in Honduras auseinandersetzt. Seit dem Militärputsch vom 28. Juni 2009 ist Honduras ein Land im Ausnahmezustand. Polizei und Armee, sowie mit ihnen verbundene Paramilitärs terrorisieren AktivistInnen der oppositionellen Bewegungen. Verbunden mit der „normalen" Kriminalität, in der die Sicherheitskräfte ebenfalls ihre Finger haben, wurde Honduras zu einem der gefährlichsten Länder überhaupt, mit 82 Morden pro 100000 EinwohnerInnen hat es heute die höchste Mordrate weltweit. Trotz der Repression erstarkten die sozialen Bewegungen und schlossen sich in der Frente Nacional de Resistencia Popular (FNRP) zusammen. Deren wichtigstes Ziel ist die Neugründung von Honduras durch die Einberufung einer Verfassunggebenden Versammlung.